Förderverein Chormusik an der
Lutherkirche Neckarhausen e.V.
Stand up! Erhebt euch und preist den Herrn! Eine Hommage an die Feudenheimer Rainbow Gospel and Soul
Connection. Die besondere Akustik in Kirchenräumen verstärkt die klangliche Intensität einer Musik, wodurch
eine unvergleichliche Atmosphäre entsteht. Joe Völker, der musikalische Leiter und Arrangeur des Gospelchors,
hatte es sich in den Kopf gesetzt, den Herrn mit fetziger Musik zu preisen. Für alte und zeitgemäße Gospelsongs
bietet eine Kirche den passenden Rahmen, da sich der Ursprung in der afroamerikanischen Kultur Amerikas
entwickelte und in Gottesdiensten gefeiert wurde. Die Energie einer voll besetzten Kirche erzeugt eine besondere
Stimmung, bei der sich die Begeisterung der Menschen gegenseitig ansteckt. Genauso erlebten Gospel- und
Soul-Liebhaber die Musikaufführung am 2. November in der Lutherkirche Neckarhausen. Das Konzert mit rund
40 Sängerinnen und Sängern und dem Leiter Joe Völker, war ein emotionales Erlebnis, und die
Sängerinnen und Sänger wurden schon beim Einzug in die Kirche mit großem Applaus empfangen. Joe Völker
verstand es, mit einleitenden Worten auf den Abend einzustimmen und die Zuhörer zum Mitsingen zu animieren.
Mitklatschen, Mitsingen und Mittanzen waren ausdrücklich erlaubt! Bei den Klassikern wie "Michael Row the Boat
Ashore" und "Swing Low, Sweet Chariot" ließen es sich die Besucher nicht zweimal sagen und sangen aus voller Seele,
und diesmal bekamen sie den Applaus vom Chor. Unsere Kirche erlebte an diesem Abend eine außergewöhnliche
Aufführung und erzeugte darüber hinaus eine positive Atmosphäre. Danke an den großartigen Chor, an die Solistinnen
und Solisten und an den Leiter, Joe Völker für diesen unvergesslichen Abend. Belohnt wurden die Zuhörer selbstver-
ständlich noch mit Zugaben. Danke auch allen Gospelbegeisterten. Gospelmusik dient als Ausdruck des Glaubens
und der Hoffnung und hat sich zu einem einflussreichen Musikstil entwickelt, der Menschen weltweit inspiriert.
Die spirituelle Botschaft hinter den Texten erzählen von biblischen Geschichten und handeln von Gottes Liebe,
Vergebung, Erlösung und der Überwindung von Leid.
Am vergangenen Sonntagabend verwandelte sich die Lutherkirche in einen Ort voller vorweihnachtlicher Magie.
Der Förderverein Chormusik lud zur traditionellen Adventsmusik ein und durfte sich dabei über eine voll
besetzte Kirche freuen. Das begeisterte Publikum erlebte ein buntes Programm, das durch die tatkräftige Unter-
stützung von Sängerinnen und Sängern der Seelsorgeeinheit Mannheim St. Martin stimmgewaltig verstärkt wurde.
Die harmonische Zusammenarbeit der beiden Chöre verlieh den klassischen Werken eine besondere Tiefe.
Die musikalische Reise von Barock bis Moderne beeindruckte durch Vielfalt und Qualität. Neben festlichen Klängen
von unter anderem Charles Gounod und Henry Purcell bildeten die „Drei Weihnachtslieder“ von Engelbert
Humperdinck einen der emotionalen Höhepunkte. Einen schwungvollen Akzent setzten die Dirigenten der
beiden Chöre Wieland Bosse und Matthias Hartman am Klavier mit der „Petersburger Schlittenfahrt“. Dass
Adventsmusik auch modern und bunt sein kann, bewies der Chor mit John Rutters zeitgenössischem Werk „The
Colors of Christmas“, das mit seinen warmen Melodien für Gänsehautmomente sorgte. Drei „Evangelisten“
Elisabeth Andreis, Eva Maria Heinemann und Kurt Kehrer vom Evangelischen Singkreis begeisterten mit ihren
Solo-Auftritten. Zugleich erfüllte der Solist Friedemann Gottschlich, Bariton, mit seiner gewaltigen Stimme mit
„Die Könige (aus: ‚Weihnachtslieder, Op.8‘)“ von Peter Cornelius die Kirche. Nach dem langanhaltenden Applaus
fand das Beisammensein in der Kirche eine Fortsetzung. Bei Glühwein und Kinderpunsch nutzten viele Besucher die
Gelegenheit, sich über das Konzert auszutauschen und den Abend ausklingen zu lassen. Ein gelungener Abend,
der eindrucksvoll zeigte, wie Musik Menschen verbindet und die Vorfreude auf das Weihnachtsfest weckt.
06.09.2025
Jahresausflug des Fördervereins Chormusik Neckarhausen
Die Veranstaltung bot ein abwechslungsreiches Programm, das sowohl klassische als auch moderne Kompositionen
umfasste. Eine Vertonung stammt aus der Romantik von Felix Mendelssohn-Bartholdy, 1822; die Andere aus den frühen
2000er Jahren von Gunther Martin Göttsche. Der Singkreis, unter der Leitung von Wieland Bosse, begeisterte die große
Zuhörerschaft mit ihrer einzigartigen gesanglichen Darbietung.
Am 2. August fand in der Lutherkirche Neckarhausen eine beeindruckende Sommerliche Serenade mit dem
Evangelischen Singkreis, der Kurpfalzphilharmonie und Solisten statt, die unter dem Thema "Magnificat" stand.
Wir schlenderten entlang des Wurstmarktgeländes mit Riesenrad und Ständen, die sich gerade im Aufbau
befanden. Bald kamen wir bei unserem nächsten Tagespunkt, dem Premiumweingut Fitz-Ritter mit seinen
historischen Gebäuden, Park und Eventlocation an. Die Weinmoderatorin erwartete uns zu einer Führung durch
neue und alte Weinkeller mit Sektverkostung und anschließender Weinprobe in der Probierstube. Fünf Weine,
auch biologisch und alkoholfrei ausgebaute, wurden uns kredenzt. Dazu wurden unterschiedlich belegte diverse
Flammkuchen gereicht, ein willkommener Genuss. Nach der gemütlichen Weinprobe konnten die Teilnehmer eine
individuelle Freizeit im Kurpark verbringen. Anschließend traf man sich am Großen Fass wieder, um zum Ausklang
in geselliger Runde das Essen einzunehmen. So ging dieser erlebnisreiche Ausflug mit guten Eindrücken zu Ende.
Besonders hervorzuheben war die Sinfonie Nr. 88 in G-Dur von Joseph Haydn, die mit ihrem lebhaften Charakter
und der wechselvollen Aktivität das Publikum mitriss. Dem jungen Fridolin Bosse war es hervorragend gelungen,
das Orchester mit Schwungund Temperament zu dirigieren. In einem Schlusswort wurde die Bedeutung der Musik
als verbindendes Element in der Gemeinschaft betont. Die Sommerliche Serenade war nicht nur ein musikalisches
Erlebnis, sondern auch eine Feier der Gemeinschaft und des Glaubens. Die Zuhörer verließen dieVeranstaltung mit
einem Gefühl der Freude und Inspiration.
Der Abend begann mit der Aufführung der Komposition von Gunter Maria Göttsche, die das Publikum mit ihrer
musikalischen Vielfalt begeisterte. Ein weiterer Höhepunkt war die Darbietung von Felix Mendelssohn-Bartholdys
Komposition des „Magnificat“. Wieder bewies der hervorragende Chor gemeinsam mit der Kurpfalzphilharmonie
ein harmonisches Zusammenspiel. Die hervorragenden Solisten trugen maßgeblich zur Atmosphäre des Abends
bei und stellten ihr Können in jeder einzelnen Note unter Beweis.
02.08.2025
Rückblick auf die Sommerliche Serenade in der Lutherkirche
Planung und Text : Margit Rohde und Kurt Kehrer
02.11.2025
Konzert der Rainbow Gospel & Soul Connection
Am Samstag, 6. September startete der Förderverein zu seinem Ausflug mit Weinprobe in den schönen Bade- und
Weinort Bad Dürkheim. Mit S-Bahn und Straßenbahn gelangten wir gutgelaunt an unser Ziel. Von der Endhaltestelle
bis zur Kath. St. Ludwigskirche und der Büttenträger Statue am oberen Eingang zumKurpark waren es nur wenige
Schritte. Bei herrlichem Spätsommerwetter standen wir umringt von Casino, Kurhaus, Konzertpavillion und Brunnen-
anlage sowie blühenden Blumenbeeten. Hier gab es Erläuterungen zur Historie von Dürkheim.Danach begannen
wir unseren Rundgang durch den weitläufigen Kurpark mit altem Baumbestand und abwechslungsreich bepflanzten
Arealen, Ruhezonen, Wasserspielenund Cafés. Die renaturierte Isenach plätscherte munter dahin. Unsere Gruppe
folgte ihrem Lauf, vorbei am fast fertig erstellten Badezentrum „Salinarium“ und erreichte die Saline, die größte
in Deutschland, zweimal in neuerer Zeitabgebrannt und wieder aufgebaut. Diese hat eine Wandlung vom
Gradierwerk zurb Salzgewinnung hin zur Heilnutzung als Atemtherapie erfahren.
24.01.2025
Lesung mit Dr. Harald Stockert „Napoleons Zweitfamilie in Mannheim“
Das Veranstaltungsjahr 2025 begann am 24. Februar mit einer Lesung im Gemeindehaus. Margit Rohde konnte den
Direktor des Marchivum Mannheim Dr. Harold Stockert für eineAutorenlesung gewinnen. Dr. Stockert las aus seinem
Buch „Napoleons Zweitfamilie in Mannheim – der Sohn, die Geliebte, die Adoptivtochter und der Intendant des
Nationaltheaters“ und hat für seine Lesung in Neckarhausen denTitel in „Napoleons Zweitfamilie in Neckarhausen“
geändert, denn neben Seckenheim spielte die Geschichte weitgehend in Neckarhausen. Für alle, die nicht dabei sein
konnten: Im Jahre 1839 erwarb Graf Alfred von Oberndorff, Besitzer des Obdorffschen Schlosses, das benachbarte
sogenannte Leon´sche Schloss beieiner Zwangsversteigerung. Sein letzter Besitzer war Graf Leon von Luxburg, ein
unehelicher Sohn von Napoleon I. Die spannende Geschichte war die 10. und bisher bestbesuchte Lesung des
Fördervereins.